Microsoft lizenzupdates

News Juli:

End of Support für Office LTSC 2021 nähert sich

Microsoft wird Office LTSC 2021, Visio LTSC 2021, Microsoft Project LTSC 2021 und einige weitere Produkte am 13. Oktober 2026 ausmustern. Wenn eine Offline-Lösung erforderlich ist, wird ein Upgrade auf Office LTSC 2024 empfohlen, das bis Oktober 2029 unterstützt wird.

Im Oktober 2026 wird Microsoft auch den Publisher einstellen!

https://techcommunity.microsoft.com/blog/officeeos/office-20162019-support-ends-today-%E2%80%94-prepare-for-office-ltsc-2021-end-of-support/4461272

Microsoft 365 Copilot Testversion

Microsoft führt Low Friction Trials (LFT) für Microsoft 365 Copilot ein. Diese Änderung ermöglicht es, berechtigten Nutzern von kleinen und mittleren Unternehmen (KMU), eine 30-tägige Microsoft 365 Copilot (Premium)-Testphase zu starten, ohne Zahlungsinformationen eingeben zu müssen. Die Testversion ist standardmäßig für berechtigte Mandanten aktiviert und bietet Administratoren Transparenz und Kontrolle über Lizenzanfragen im Microsoft 365 Admin Center. Dieses Programm wird experimentell angeboten.

https://techcommunity.microsoft.com/discussions/exploringai/microsoft-365-copilot-free-30-day-trial/4525318

Copilot Cowork ist weltweit allgemein verfügbar

Copilot Cowork ist seit 16. Juni 2026 allgemein verfügbar (Tier-1-Sprachen) mit Multi-Modell-Funktionen – OpenAIs GPT-5.5 Thinking, neuen Plugins und Microsoft Purview-Integration. Es erfordert eine Microsoft 365 Copilot-Lizenz und zusätzlich eine nutzungsbasierte Abrechnung über Copilot Credits.

Nutzer, die Copilot Cowork über Frontier (vor dem 16.6.26) genutzt haben, behalten den Zugriff bis zum 30. Juni 2026 ohne Kosten. Administratoren müssen Abrechnung, Ausgabenkontrollen und die Nutzung einrichten, um den Zugriff aufrechtzuerhalten.

Der KI-Assistent arbeitet eigenständig an mehrstufigen, länger laufenden Aufgaben, bündelt Informationen aus den Apps und unterstützt Arbeitsteams bei wiederkehrenden Abläufen.

Microsoft 365 Copilot Cowork kann Aufgaben in Ihrem Namen übernehmen. Sie beschreiben was Sie brauchen, und Cowork verschickt E-Mails, plant Meetings, erstellt Dokumente, postet in Teams und verwaltet den Kalender. Man genehmigt jede Aktion, bevor sie stattfindet!

https://aka.ms/CoworkGA

Copilot Abrechnung

Die Microsoft 365 Copilot-Lizenz bleibt laut Microsoft, um eine breite, alltägliche KI-Produktivität zu einem vorhersehbaren Preis pro Nutzer zu liefern. Es umfasst Copilot Chat, Copilot in Office-Apps und Teams, Work IQ, Multi-Model und vorgefertigte Agenten wie Researcher.

Zur Verwaltung nutzungsbasierter Abrechnung wie Copilot Cowork, kommt ein neues Kostenmanagement-Dashboard. Im Microsoft 365 Verwaltungszentrum gelingt es Administratoren, Abrechnungen zu konfigurieren, Ausgabenrichtlinien festzulegen und Ausgaben zu kontrollieren.

Pay-as-you-go für SharePoint- und Extra OneDrive-Speicher

Derzeit müssen Organisationen das Office 365 Extra File Storage Add-on für zusätzlichen SharePoint-Speicher erwerben, das pro GB berechnet wird und zu einer Zahlung für ungenutzte Kapazitäten führen kann. Um Organisationen zu helfen, SharePoint-Speicher flexibler zu verwalten und Überprovisionierung zu vermeiden, führt Microsoft ein Pay-as-you-go, verbrauchsbasiertes Abrechnungsmodell für SharePoint-Speicherüberschüsse ein. Diese Option ab Anfang Juni 2026 erlaubt es Ihnen, nur für den zusätzlichen Speicherplatz zu bezahlen, den Sie tatsächlich nutzen, anstatt zusätzliche Kapazitäten im Voraus zu kaufen. Das Erlebnis lässt sich mit dem Microsoft 365 Archive integrieren und hilft, die Speicherkosten mit der tatsächlichen Nutzung in Einklang zu bringen.

Microsoft führt ebenfalls ein Pay-as-you-go-Abrechnungsmodell für OneDrive-Speicher ein, das auf Verbrauch basiert. Wenn die Speichernutzung die zugewiesene Quote überschreitet, wird automatisch zusätzliche Kapazität bereitgestellt und basierend auf dem tatsächlichen Verbrauch abgerechnet.

Microsoft 365 OneDrive Storage und Microsoft 365 SharePoint Storage haben dieselben Voraussetzungen, während OneDrive Extra Storage und Office 365 Extra File Storage unterschiedliche Voraussetzungen erfüllen.

https://learn.microsoft.com/de-de/microsoft-365/commerce/add-storage-space

https://blog.admindroid.com/pay-as-you-go-billing-for-extra-sharepoint-storage/

GitHub Pre-Purchase Plans: Planbare Kosten für GitHub-Nutzung

Microsoft hat neue GitHub Pre-Purchase Plans (P3) vorgestellt, mit denen Unternehmen ihre GitHub-Ausgaben für nutzungsbasierte Dienste besser planen und gleichzeitig Kosten sparen können. Dabei wird ein festes Guthaben für einen Zeitraum von 12 Monaten im Voraus erworben, das für berechtigte GitHub-Dienste wie GitHub Copilot, GitHub Actions, Codespaces, GitHub Enterprise, Advanced Security und AI Credits genutzt werden kann.

Microsoft bietet zwei Varianten an:

• GitHub Pre-Purchase Plan für die gesamte GitHub-Plattform

• GitHub AI Credits Pre-Purchase Plan speziell für den Verbrauch von AI Credits

Die neuen Pläne sind ab sofort über Azure Reservations verfügbar und richten sich insbesondere an Unternehmen, die ihre GitHub- und KI-Ausgaben besser kalkulieren und zentral steuern möchten

Quelle: https://techcommunity.microsoft.com/blog/finopsblog/introducing-github-pre-purchase-plans-a-simpler-way-to-plan-your-github-spend/4528855

Microsoft Entra: Agenten bekommen Conditional Access

Nachdem Entra ID für Agenten bereits zur Verfügung steht, kommen nun neue Servicepläne für bedingten Zugriff und ID-Schutz für Agenten!

Hinzu gebündelt werden die beiden Dienste zu Microsoft Agent 365 und auch für Microsoft 365 E7.

Kunden, die Conditional Access oder ID Protection für Agenten ohne Microsoft Agent 365 - oder Microsoft 365 E7-Lizenz verwenden, benötigen die entsprechende Lizenz, um diese Funktionen weiterhin nutzen zu können.

Mach dich bereit für Windows 11, Version 26H2

Das nächste Feature-Update für Windows 11 wird Version 26H2 sein. Diese Version setzt unseren Fokus auf ein vorhersehbares, störungsfreies Update-Erlebnis für Organisationen und IT-Fachkräfte fort.

• 19. Juni 2026: Windows 11, Version 26H2, steht zur Vorschau über das Windows Insiders Program zur Verfügung.

• Zweite Hälfte des Jahres 2026: Windows 11, Version 26H2 wird allgemein verfügbar sein.

Für Geräte mit Windows 11, Versionen 24H2 oder 25H2, wird das Update als kleines Enablement-Paket statt als vollständiger OS-Ersatz angeboten.

https://aka.ms/GetReadyFor26H2

OneDrive Apps und SharePoint Server

OneDrive-Apps für iOS und Android unterstützen ab Juni 2026 keine SharePoint Server On-Premises-Anmeldungen mehr. Nutzer müssen auf Microsoft 365- oder Microsoft Entra-ID-Konten wechseln.

Dieses Update steht auch im Zusammenhang mit dem bevorstehenden Ende der Unterstützung für SharePoint Server 2016 und 2019 am 14. Juli 2026 und hilft Organisationen, auf unterstützte, sichere Plattformen umzusteigen.

• OneDrive-Mobile-Apps blockieren die Anmeldung mit SharePoint-Server-On-Premises-Zugangsdaten.

• Nutzer müssen sich mit einer modernen Identität anmelden:

o Microsoft 365 (Arbeit oder Schule) Konto

o Microsoft Entra ID (Azure AD) account

Quelle: Microsoft 365 Message Center, MC1332814 – OneDrive mobile apps will no longer support SharePoint Server on premises sign ins, veröffentlicht am 02.06.2026

SQL Server 2016 ESUs

Aufgepasst, liebe Leser! Microsoft kündigt eine Änderung für SQL Server Extended Security Updates (ESUs) an, da sich SQL Server 2016 seinem Supportende am 14. Juli 2026 nähert.

Was bieten ESUs:

• Bis zu 3 weitere Jahre Sicherheitsupdates (bis Juli 2029).

• Unterstützung für SQL Server 2016 Standard und Enterprise.

• Enthält ausschließlich kritische Sicherheitsupdates, keine neuen Funktionen oder Fehlerkorrekturen.

Bei SQL Server 2014 hat die Migration von SQL-Workloads zu Azure die damit verbundenen ESU-Kosten egalisiert, da die erweiterten Sicherheitsupdates bei Ausführung des Workloads auf Azure inkludiert waren.

Das ist jedoch bei SQL Server 2016 nicht mehr der Fall. Stattdessen sind ESUs in allen Bereitstellungsoptionen, einschließlich Azure-VMs und Azure Stack, gebührenpflichtig.

SQL Server 2016 ESUs sind jetzt verfügbar und bieten eine Abdeckung bis Juli 2029.

Quelle: https://techcommunity.microsoft.com/blog/sqlserver/sql-server-2016-extended-security-updates-stay-protected-while-you-modernize/4529478

Build: Kollege Scout kommt

Vielleicht sogar die größte Ankündigung von Microsoft in Sachen KI: der Microsoft Scout!

Microsoft Scout (Frontier) ist eine frühe, experimentelle Erfahrung, wird als installierbare Desktop AI Applikation bereitgestellt und gehört zu einer neuen Kategorie von Agenten, die Autopiloten genannt werden.

Die Scout-App läuft lokal auf dem Gerät des Nutzers und nutzt die Identität des Nutzers zur Bedienung.

Microsoft Scout, der auf OpenClaw und WorkIQ basiert, ist ein always-on autonomous Agent, der versteht, wie Sie arbeiten, nutzt die Werkzeuge, in denen Sie bereits leben, wie Teams und Outlook, und erledigt proaktiv Dinge wie Meetingvorbereitung, Terminplanung von Konflikten und Routineaufgaben.

Scout erfordert eine Administrator-Aktivierung, Konfiguration von Intune-Richtlinien und GitHub Copilot-Lizenzierung. Wie die spätere Abrechnung genau aussieht, ist noch nicht sicher…

Scout nutzt Work IQ, um Arbeitsgewohnheiten und Vorlieben im Laufe der Zeit zu erlernen, hat eine eigene Entra-Identität und stellt sicher, dass die von Ihrer Organisation definierten Sicherheits-, Identitäts- und Governance-Richtlinien eingehalten bleiben.

Learn: https://aka.ms/MicrosoftScout-Learn-docs = https://learn.microsoft.com/microsoft-scout

Einrichtung und Download: https://aka.ms/msscout = https://www.microsoft.com/en-us/download/details.aspx?id=108685

Blog: https://www.microsoft.com/en-us/microsoft-365/blog/2026/06/02/introducing-microsoft-scout-your-always-on-personal-agent

Erweiterte Archiv Mailbox in Exchange Online

Microsoft erweitert die Funktion Auto-Expanding Archive in Microsoft Purview. Bisher konnten Archivpostfächer automatisch nur bis 1,5 TB wachsen. Künftig ist eine automatische Erweiterung über 1,5 TB hinaus möglich, wodurch auch sehr große Archivbestände weiter genutzt werden können, ohne dass Archivpostfächer ihre Funktion verlieren.

Die neue Funktion richtet sich an Unternehmen mit umfangreichen Aufbewahrungs- und Compliance-Anforderungen und wird für Kunden mit entsprechenden Microsoft 365 E5-basierten Compliance-Funktionen verfügbar sein.

Wichtig: Der zusätzliche Speicher oberhalb von 1,5 TB wird als verbrauchsbasierter Dienst abgerechnet. Microsoft nennt einen Richtpreis von 0,25 USD pro GB und Monat

Quelle: https://www.microsoft.com/en-US/microsoft-365/roadmap?filters=&searchterms=560820#Roadmap

Neue Lizenzvoraussetzungen für Agent 365

Microsoft hat zum 1. Juli 2026 neue Lizenzvoraussetzungen für Agent 365 eingeführt. Kunden, die Agent 365 neu erwerben möchten, benötigen künftig eine passende Sicherheits- und Compliance-Grundlage, um alle Funktionen nutzen zu können.

Erforderlich ist eine der folgenden Lizenzkombinationen:

• Microsoft 365 E5, A5 oder Business Premium

• Microsoft Defender Suite + Microsoft Purview Suite

• Defender Suite Edu + Purview Suite Edu

• Defender und Purview Suite FLW (Frontline Worker)

Kunden ohne diese Voraussetzungen können bestimmte Agent-365-Funktionen möglicherweise nicht nutzen. Bestehende Microsoft 365 E7-Bereitstellungen sind von der Änderung nicht betroffen, da E7 die notwendigen Komponenten bereits enthält.

Quelle: https://learn.microsoft.com/de-de/partner-center/announcements/2026-july

Work IQ API: Neue Abrechnung über Copilot Credits

Seit dem 16. Juni 2026 ist die Work IQ API allgemein verfügbar. Unternehmen können damit eigene KI-Agents und Anwendungen entwickeln, die sicher auf Microsoft-365-Daten zugreifen.

Die Nutzung wird künftig verbrauchsbasiert über Copilot Credits abgerechnet – eine separate Lizenz oder SKU ist nicht erforderlich. Kosten entstehen nur bei der Nutzung benutzerdefinierter Agents; Microsofts vorkonfigurierte Copilot-Agents bleiben durch die bestehende Lizenzierung abgedeckt.

Administratoren müssen vor der Nutzung die Pay-as-you-go-Abrechnung im Microsoft Admin Center aktivieren und können dort Zugriffsrichtlinien, Ausgabenlimits und Warnungen konfigurieren.

Tipp: Kunden sollten frühzeitig prüfen, ob eigene oder Drittanbieter-Agents die Work IQ API nutzen, und die erforderlichen Abrechnungs- und Governance-Einstellungen einrichten.

Quellen:

https://devblogs.microsoft.com/microsoft365dev/work-iq-production-ready-intelligence-for-every-agent/

https://www.microsoft.com/en-us/microsoft-365/blog/2026/06/02/announcing-the-new-work-iq-apis/

Microsoft 365 Copilot Business in den Produktbedingungen

Microsoft 365 Copilot Business wurde (endlich!) in die Produktbedingungen vom Juni 2026 aufgenommen. Diese eher verspätete Ergänzung folgt auf den Start der SMB-Version von Microsoft 365 Copilot am 1. März 2026, die, wie man es für eine Business-Lizenz erwarten würde, eine Obergrenze von 300 Nutzern hat. Dieses Juni-Update liefert uns Informationen über die Verfügbarkeit (nur CSP) und die Lizenzvoraussetzungen – Sie können Microsoft 365 Copilot Business für Nutzer kaufen, die bereits mit Microsoft 365 Business Basic/Standard/Premium, Microsoft 365 Apps for Business oder Teams Essentials lizenziert sind.

Quelle: https://www.microsoft.com/licensing/terms/en-US/productoffering/Microsoft365/MCA#:~:text=Microsoft%20365%20Copilot%20for%20Business

Update der Amazon WorkSpaces-Bereitstellungsrechte

Microsoft aktualisiert die Produktbedingungen vom 1. Juli 2026, um die Microsoft 365 E3/A3/G3 – Unbeaufsichtigte Lizenzen zur Liste der berechtigten Produkte hinzuzufügen, die es Ihnen erlauben, die Microsoft 365-Apps in Amazon WorkSpaces ausführen zu lassen.

Quelle: https://www.microsoft.com/licensing/terms/product/AmazonWorkspacesDeployments

Copilot Credit Kostenschätzung für Agentenplanung

Microsoft stellt mit dem Copilot Credit Estimator ein kostenloses Online-Tool bereit, mit dem Unternehmen den voraussichtlichen Copilot-Credit-Verbrauch von KI-Agenten abschätzen können. Administratoren und Partner können verschiedene Agent-Typen (z.B. Copilot Studio, Dynamics 365 oder künftig Microsoft 365-Agenten) auswählen und simulieren, wie sich eingesetzte Funktionen auf den monatlichen Credit-Bedarf auswirken.

Wichtig: Diese Kostenschätzung dient ausschließlich der Planung und Orientierung. Die angezeigten Werte sind keine verbindlichen Kostenangaben oder Verbrauchsgarantien. Der tatsächliche Credit-Verbrauch kann je nach Nutzung, Region, Benutzeranzahl und Workload variieren. Microsoft weist zudem darauf hin, dass 1 Copilot Credit aktuell einem Richtwert von 0,01 US-Dollar entspricht.

Quelle: https://microsoft.github.io/copilot-studio-estimator/

News Juni:

Microsoft 365 Business Standard mit Copilot

Bislang gab es im Business-Umfeld bereits den Copilot Business. Nun kommt eine neue SKU mit Promo: Ab 1. Juli 2026 wandeln sich die Promotionsbundles in zwei langlebige SKUs um, die zum aktuellen Promotionspreis erhältlich sind, um Partnern eine konsistentere und skalierbarere Möglichkeit zu bieten, Akzeptanz- und Verlängerungsmöglichkeiten bei Kunden zu fördern.

• Microsoft 365 Business Standard mit Copilot: 23,50 $/Benutzer/Monat 1 (1–300 Sitze, Jahresabonnement mit jährlicher Rechnung)

• Microsoft 365 Business Premium mit Copilot: 32 $/Nutzer/Monat (1–300 Sitze, Jahresabonnement mit jährlicher Rechnung)

Außerdem kommt ein neues 25%-Aktionsangebot für Microsoft 365 Business Basic sowie Microsoft 365 Copilot Business (21 $/Nutzer/Monat, 1–300 Sitzplätze, für ein Jahresabonnement mit jährlicher Abrechnung), verfügbar bis zum 31. Dezember 2026.

Dies bietet einen klaren Einstieg für Business Basic-Kunden, die mit Copilot beginnen möchten. Darüber hinaus wurde das aktuelle 15%-Aktionsangebot für Microsoft 365 Copilot Business (18 $/Nutzer/Monat, 1–300 Sitzplätze, für ein Jahresabonnement mit jährlicher Abrechnung) ebenfalls bis zum 31. Dezember 2026 verlängert, was Partnern mehr Möglichkeiten bietet, die KI-Einführung zu skalieren und eine Pipeline aufzubauen.

https://partner.microsoft.com/de-de/blog/article/partner-led-smb-m365-copilot

https://www.microsoft.com/en-us/microsoft-365/blog/2026/05/28/introducing-microsoft-365-business-with-copilot-the-new-standard-for-small-business/

SharePoint-App

Microsoft aktualisiert die SharePoint-Homesite und benennt die Viva Connections-App in Microsoft Teams in die SharePoint-App um. Der Rollout beginnt im Mai 2026 und soll mit GA Ende Juni 2026 enden.

Damit gibt es Viva Connections unter diesem Namen nicht mehr. Ein Viva-Produkt weniger.

https://learn.microsoft.com/de-de/sharepoint/homesitesimprovements

Mistral in Microsoft 365 Copilot

Am 29.5.2026 wurde der vierte KI-Anbieter für Copilot bekannt gegeben. Mistral AI ist der erste Anbieter außerhalb der USA. Diese Modelle werden von Mistral außerhalb von Microsoft gehostet.

Mistral Medium 3.5 ist in Public Preview und bleibt disabled by default, erfordert also ein Admin-Opt-in.

https://learn.microsoft.com/en-us/microsoft-365/copilot/connect-mistral-ai-models

Windows 365 und Azure Virtual Desktop News

Auf dieser Seite https://techcommunity.microsoft.com/blog/windows-itpro-blog/windows-365-and-azure-virtual-desktop-expanding-access/4515931 wurden mehrere News zu Windows 365 und AVD veröffentlicht, die wir hier zusammenfassen:

a) Admin Insights für Windows 365 in Public Preview

Admin Insights zeigt dynamische Insight-Karten im Windows 365-Verwaltungsportal in Intune an, basierend auf Veränderungen und Mustern in Ihrer Cloud-PC-Umgebung. Die neue Windows-365-Überwachungs- und Berichtsplattform

Windows 365 Enterprise-Kunden (bzw. Windows 365 Frontline/Flex) können jetzt im Microsoft Intune Admin Center auf die neuen Dashboards zugreifen.

https://techcommunity.microsoft.com/blog/windows-itpro-blog/admin-insights-for-windows-365-stay-on-top-of-what-needs-attention-%E2%80%94-now-in-publ/4517570

b) Windows 365 wird günstiger

Windows 365 Business ist ab 1.5.2026 um 20% günstiger – und Neukunden können für kurze Zeit (bis 30.6.2026) 20% bei allen Windows 365-Plänen (Windows 365 Enterprise, Business, Frontline) sparen.

https://www.microsoft.com/de-de/windows-365/what-is-windows-365

https://www.microsoft.com/en-us/windows-365/business/compare-plans-pricing

c) Azure Virtual Desktop Hybrid in Public Preview

Azure Virtual Desktop Hybrid erweitert die cloud-native Desktop-Virtualisierung auf bestehende On-Premises-Infrastruktur. Der Azure Virtual Desktop-Dienst bleibt in Azure, während Anwendungen und Desktops auf jedem lokalen Hypervisor oder physischen (Bare-Metal-) Windows-Server gehostet werden und über Azure Arc verbunden werden. Dieser hybride Ansatz soll den Übergang in die Cloud erleichtern und gleichzeitig die Bedürfnisse von Organisationen mit strengen regulatorischen und Compliance-Anforderungen erfüllen. Benutzer müssen für ein unterstütztes Betriebssystem lizenziert sein, um auf Azure Virtual Desktop Hybrid zugreifen zu dürfen.

Windows Enterprise Multi-Session wird auf Azure Virtual Desktop Hybrid nicht unterstützt!

https://aka.ms/AVDHybridDocs und https://learn.microsoft.com/de-de/azure/virtual-desktop/hybrid-overview https://techcommunity.microsoft.com/blog/windows-itpro-blog/windows-365-and-azure-virtual-desktop-expanding-access/4515931

d) Windows 365 for Agents

Windows 365 für Agents ist in n der öffentlichen Vorschau (USA) verfügbar. Agent-Hersteller – darunter Partner, die Lösungen für Microsoft Agent 365 und Microsoft Copilot Studio entwickeln – können nun Windows 365 für Agents Cloud PCs als Laufzeitumgebung für ihre autonomen Agenten auswählen.

https://microsoftpartners.microsoft.com/abs/Blog/?title=Windows%20365%20for%20Agents%20now%20in%20public%20preview

e) Windows 365 Flex

Microsoft kündigt Windows 365 Flex als neuen Namen für Windows 365 Frontline an. An der Lizenzierung ändert sich nichts.

https://techcommunity.microsoft.com/blog/windows-itpro-blog/windows-365-and-azure-virtual-desktop-expanding-access/4515931 und https://learn.microsoft.com/en-us/windows-365/enterprise/introduction-windows-365-flex

f) Windows 365 Hybrid Benefit abgekündigt

In den Änderungen der Microsoft Produktbedingungen vom 1. Mai 2026 wird der Windows 365 Hybrid Benefit abgekündigt, da das Produkt in den Ruhestand geht und nicht mehr weiter unterstützt wird.

Dieser Vorteil stand Windows 365 Business-lizenzierten Nutzern zur Verfügung, die Hauptnutzer eines mit Windows 10/11 Pro lizenzierten Geräts waren und Anspruch auf ermäßigte Preise erhielten.

Im Gegenzug hat Microsoft zum 01. Mai 2026 eine Preissenkung von 20% für Windows 365 Business eingeführt, die im Newsletter bereits erwähnt wird.

GitHub Copilot wechselt zu nutzungsbasierter Abrechnung

Fortgeschrittene Aufgaben in GitHub Copilot wurden historisch gesehen durch Premium-Anfragen abgedeckt, wobei jedem GitHub Copilot-Plan eine festgelegte Anzahl von Premium-Anfragen zugewiesen wird und weitere bei Bedarf auf Pay-as-You-Go-Basis erworben werden können. Im April 2026 kündigte Microsoft an, dass Premium Anfragen ab dem 1. Juni 2026 durch GitHub KI Credits ersetzt werden. Auch hier beinhaltet jeder Plan eine festgelegte Anzahl von GitHub-KI-Credits, aber der Verbrauch dieser Einheiten ist nun enger mit der tatsächlichen Nutzung verknüpft, da längere, fortgeschrittenere Aufgaben und die Nutzung von KI-Modellen mit höherer Leistungsfähigkeit mehr Einheiten verbrauchen. 1 KI-Guthaben = 0,01 $, ähnlich wie anderen KI-Credits, wie zum Beispiel Copilot-Credits.

Quelle: https://github.blog/news-insights/company-news/github-copilot-is-moving-to-usage-based-billing/

Änderung bei Microsoft 365 E5 Developer

Microsoft hat einen aktualisierten Visual Studio Licensing Guide veröffentlicht.

Auf Seite 5 dieses Leitfadens wird bestätigt, dass die Nutzung des Microsoft 365 E5 Entwickler-Abonnements nur für Entwicklungs- und Testzwecke dient und nicht, wie zuvor angegeben, für die produktive Nutzung durch den lizenzierten Nutzer.

Neue CSP-Einkaufsoption für Microsoft 365 Copilot

Microsoft bietet seit 1. Mai 2026 eine neue dreijährige CSP-Laufzeit für Microsoft 365 Copilot an. Diese erweitert die bisherigen Vertragsoptionen und harmonisiert Copilot mit den bekannten 3 Jahres-Modellen von Microsoft 365 E3/E5.

Damit bietet die Option für Kunden bessere Preissicherheit und unterstützt langfristige KI-Investitions- und Rollout-Planungen. Erwähnen möchte ich an dieser Stelle noch die bis zum 30. Juni 2026 laufenden Promotions, mit denen sich deutliche Einsparpotenziale ergeben können.

Quelle: https://learn.microsoft.com/de-de/partner-center/announcements/2026-may#new-three-year-cloud-solution-provider-csp-purchasing-option-for-microsoft-365-copilot-now-available

Änderungen an Azure reservierten VM-Instanzen

Microsoft stellt zum 1. Juli 2026 den Verkauf und die Verlängerung bestimmter Azure Reserved VM Instances (RIs) für ausgewählte VM-Serien ein

Betroffen davon sind ältere VM-Serien (z. B. Dv3/Ev3 sowie Av2, Dv2, F-Serie u. a.) – je nach Typ für 1 oder 3 Jahres-Reservierungen. Bereits gekaufte Reservierungen laufen unverändert bis zum Ende der Laufzeit weiter.

Nach Ablauf erfolgt automatisch die Abrechnung zum Pay as you go Preis, sofern keine Alternative geplant wird.

Hot, hot, Hotpatching für den Windows Server 2025

Eine, wie ich meine, höchsterfreuliche Nachricht hat Microsoft in einem Blogartikel am 19. Mai 2026 gepostet.

Hotpatching für Windows Server 2025 ist nun für Server, die über Azure Arc mit einer Azure Subscription verbunden sind, kostenlos. Früher war dies kostenlos für Server, die nativ in Azure liefen, und kostete 1,50 $ pro Kern und Monat für Azure Arc-fähige Server. Die Berechnung dieser Bereitstellungen wurden jedoch am 15. Mai 2026 für alle derzeit in Hotpatch angemeldeten Server eingestellt.

Quelle: https://techcommunity.microsoft.com/blog/azurearcblog/simplified-access-to-hotpatching-enabled-by-azure-arc-for-windows-server-2025/4521251

News Mai:

Periode 2 des Exchange 2016/2019 Extended Security Update (ESU) Programms

Obwohl sowohl Exchange 2016 als auch 2019 seit Oktober 2025 nicht mehr unterstützt werden, haben sich einige Kunden, die mehr Zeit benötigten, um die Migration zur Exchange Subscription Edition (SE) abzuschließen, entschieden, sich für das Extended Security Update-Programm anzumelden. Dieses ESU-Programm begann im Oktober 2025 und endet im April 2026 ("Periode 1").

Da Ende April 2026 näher rückte, teilten uns einige Kunden mit, dass sie zusätzliche Zeit benötigten, um ihre Exchange 2016/2019-Migrationen abzuschließen.

Nun gibt Microsoft bekannt, dass sie eine "Period 2" Exchange Server ESU-Programm erstellt haben. Dieser Zeitraum dauert von Anfang Mai 2026 bis Ende Oktober 2026 (6 Monate). Danach wird es keine weiteren Verlängerungen dieses Programms geben.

Diese Verlängerung gilt auch für die Skype for Business Server 2015/2019.

Genaue Infos sowie ein FAQ liest man hier:

https://techcommunity.microsoft.com/blog/exchange/announcing-period-2-exchange-20162019-extended-security-update-esu-program/4511603

https://techcommunity.microsoft.com/blog/skype_for_business_blog/announcing-%E2%80%9Cperiod-2%E2%80%9D-for-skype-for-business-server-20152019-extended-security-u/4511619

Gleiches gilt für Skype for Business Server ESU: https://techcommunity.microsoft.com/blog/skype_for_business_blog/announcing-%E2%80%9Cperiod-2%E2%80%9D-for-skype-for-business-server-20152019-extended-security-u/4511619

Microsoft und OpenAI Partnerschaft verlängert bis 2032

Microsoft bleibt der primäre Cloud-Partner von OpenAI, und OpenAI-Produkte werden zuerst auf Azure ausgeliefert. Microsoft zahlt OpenAI keinen Umsatzanteil mehr. Microsoft bleibt Hauptaktionär. Und genauere Infos gibt es hier: https://blogs.microsoft.com/blog/2026/04/27/the-next-phase-of-the-microsoft-openai-partnership/

VMSS statt VBSS in Teams-VDI

Dies ist eine Änderung, die Kunden betrifft, die Teams als VDI-Lösung nutzen, also innerhalb einer Virtuellen Maschine. Teams auf VDI verwendet seit Jahren Video Based Screen Sharing (VBSS) – einen effizienten, codierten Videostream für Bildschirmfreigabe. Dieser Ansatz wird durch Virtual Machine Screen Sharing (VMSS) als Teil von Microsofts neuer VDI-Lösung für Teams ersetzt.

VMSS ist heute bereits in der öffentlichen Vorschau als Nachfolger von VBSS in der neuen VDI-Lösung für Teams

Außerdem: Microsoft eCDN ist jetzt in der Teams-Kernlizenz enthalten und nicht mehr in Teams Premium.

https://techcommunity.microsoft.com/blog/microsoftmissioncriticalblog/vdi-teams-and-what%E2%80%99s-changing-in-2026-vbss-becomes-vmss-and-ecdn-lands-in-the-co/4515981

Microsoft Sentinel Cost Estimator

Eine der ersten Fragen, die Teams bei der Bewertung von Microsoft Sentinel stellen, ist einfach: Was wird das kosten? Heute schätzen viele Kunden und Partner die Sentinel-Kosten mit dem Azure Pricing Calculator, aber dieser bietet nicht die Sentinel-spezifischen Nutzungsanleitungen, die nötig sind, um zu verstehen, wie jedes Sentinel-Messgerät zum Gesamtverbrauch beiträgt. Um diese Gespräche zu erleichtern und die Budgets vorhersehbarer zu machen, führt Microsoft den neuen Sentinel Cost Estimator (öffentliche Vorschau) für Microsoft-Kunden und Partner ein.

https://techcommunity.microsoft.com/blog/microsoftsentinelblog/estimate-microsoft-sentinel-costs-with-confidence-using-the-new-sentinel-cost-es/4507062

https://www.microsoft.com/en-us/security/pricing/microsoft-sentinel/cost-estimator

OneDrive Synch Grenzen

Die OneDrive-Synchronisation unter Windows in OneDrive (Verbraucher), OneDrive for Business oder SharePoint-Dokumentbibliotheken wird ab Ende April 2026 in der öffentlichen Vorschau das Synchronisieren von bis zu 1 Million Einträgen pro Gerät unterstützen. Diese Steigerung soll Organisationen mit großen OneDrive- und SharePoint-Bibliotheken helfen, mehr Inhalte zuverlässig über Geräte hinweg zu synchronisieren. Diese Vorschau unterstützt keine VDI-Umgebungen (Virtual Desktop Infrastructure).

Cool, wieviele waren es denn bislang? Aktuellen liegt das Sync-Limit bei 300.000 Elementen.

Übrigens: Wenn Sie die OneDrive Website verwenden, können Sie nur bis zu 2500 Dateien gleichzeitig kopieren.

Interessant sind die Voraussetzungen dafür, so wird z.B. offenbar Windows 10 nicht mehr unterstützt.

https://support.microsoft.com/de-de/office/einschr%C3%A4nkungen-und-einschr%C3%A4nkungen-in-onedrive-und-sharepoint-64883a5d-228e-48f5-b3d2-eb39e07630fa#numberitemscanbesynced

Änderungen bei Dragon Copilot

Microsoft kündigt zwei Änderungen für Dragon Copilot an. Die im Februar 2026 eingeführte Lizen Dragon Copilot Physician Practice Per User hatte leider nur ein kurzes Dasein. Dieses Angebot erreicht am 01. Mai 2026 das Ende des Verkaufs und hatte damit ganze drei Monate Bestand. Was ist die Ursache dafür? Ganz einfach, Microsoft reduziert zum 01. Mai 2026 den Preis für die Lizenz Microsoft Dragon Copilot pro Nutzer, mit der die lizenzierten Nutzer dann auf alle Enterprise Funktionen von Dragon Copilot zugreifen können.

https://learn.microsoft.com/de-de/partner-center/announcements/2026-april#4

Microsoft Azure AI Foundry Leitfaden für Bepreisung

Microsoft hat einen aktualisierten Leitfaden Stand April 2026 zu den verfügbaren Preisoptionen von Microsofts Azure AI Foundry veröffentlicht. Der Leitfaden soll Entwickler und IT-Administratoren darin unterstützen, zu verstehen, welche Preisoptionen für die verschiedenen Microsoft Foundry-Dienste verfügbar sind und wie die jeweiligen Dienste abgerechnet werden. Es gibt Beispiele für die Optionen Pay-as-You-Go (PAYGO), Provisioned Throughput Units (PTU) oder Third-Party Modelle.

https://azure.microsoft.com/de-de/pricing/details/microsoft-foundry/

Agent 365 FAQs

Microsoft Agent 365 startet am 1. Mai 2026. Noch vor dem Start hat Microsoft die FAQ zu Microsofts Agent 365 erneut aktualisiert. Der Schwerpunkt der Änderungen zielt darauf ab, dass Agent 365 pro natürliche Person lizenziert wird und nicht pro Agent, da diese Nutzer mit Agenten interagieren, sie besitzen, sponsern oder verwalten. Die OBO Agents (On Behalf Of) sind immer durch die Nutzer Lizenz abgedeckt.

Autonome Agenten, die keine eigene Identität besitzen, befinden sich weiterhin in der Preview und können aktuell noch nicht abgerechnet werden.

Für Enterprise Agreement Kunden ändert sich der Einstieg für Microsoft Defender Experts

Microsoft lockert die Lizenzvoraussetzungen für die Buchung von Defender Experts for Servers und Defender Experts for Hunting – Servers (First-Party Consumption Services). Microsoft Defender for Cloud Defender for Servers Plan 1 oder Plan 2 und Microsoft Entra P2 sind ab Mai 2026 lizenzrechtlich ausreichend.

Windows 365 Business mit Windows Hybrid Benefit – End of life.

Goodbye, Windows 365 Business mit Windows Hybrid Benefit. Das Windows Hybrid Benefit wird für die Business Kunden gestrichen. Aber dafür werden die Windows 365 Business SKUs preislich reduziert (s.o.).

Azure Capacity Blocks – planbare Kapazitäten bei erforderlicher Rechenpower mit Doppelwumms

Azure Capacity Blocks erfreuen das Herz eines Planers von IT Großprojekten oder besonderen IT-Aufgaben, die viel Rechenkapazität in einem planbaren Zeitfenster sicherstellen. Kapazitäten können für einen definierten Zeitraum in einer Region und für bestimmte VM-Typen verbindlich gebucht werden.

Microsoft 365 Unattended License: keine Nutzung für die Weiterentwicklung von KI

Microsoft ergänzt die Einschränkungen der Microsoft 365 Unattended License. Die Lizenz ist nicht für die Entwicklung oder dem Trainieren von Produktfunktionen gedacht. Ebenso wenig soll damit KI optimiert werden.

Teams Events Attendee Capacity Packs verfügbar für Teams Events

Microsoft führt in dem Zeitfenster von Ende April bis Anfang Mai Teams Events Attendee Capacity Packs ein. Hierüber werden Pakete erworben, die eine Teilnahme von 5.000 bis 100.000 Teilnehmern an Teams Events ermöglichen.

https://learn.microsoft.com/de-de/microsoftteams/teams-add-on-licensing/attendee-capacity-pack

eAgreements (VLCM) wird eingestellt – wir sagen auf Wiedersehen.

Microsoft hat angekündigt, dass zugunsten von Volume Licensing Central (https://vlcentral.microsoft.com/) das gute alte eAgreements-Tool eingestellt wird. Eine Schulungsreihe von Microsoft soll bei der Umstellung helfen (Adoption Call Series – April- August 2026).

Somit sollen zukünftig Verträge wie z. B. Open Value (OV), Open Value Subscription (OVS) oder auch Service Provider License Agreement (SPLA) über VL Central abgeschlossen werden.

https://learn.microsoft.com/de-de/volume-licensing-central/latest-news#all-seven-non-ea-vl-programs-are-now-supported-in-vl-central-contracts

News April:

Azure SRE Agent: KI-gestützter Operations-Assistent ab sofort verfügbar

Am 25. März 2026 kündigt Microsoft die allgemeine Verfügbarkeit des Azure SRE Agents an. Automatisieren Sie die Incident Response und beseitigen Sie operative Belastungen mit einem autonomen Agenten, der Probleme diagnostiziert, Risikominderungen orchestriert und Cloudvorgänge mit intelligenter Präzision optimiert. Microsoft betreibt Azure SRE Agent über eigene Dienste – 1.300+ Agenten eingesetzt, 35.000+ Vorfälle gemindert und über 20.000 Ingenieurstunden gespart. Die gleiche Plattform steht heute in der Regel jedem Kunden zur Verfügung. SRE steht bei Microsoft Azure SRE Agent übrigens für Site Reliability Engineering.

https://www.azure.com/sreagent und https://techcommunity.microsoft.com/blog/appsonazureblog/announcing-general-availability-for-the-azure-sre-agent/4500682

Agent 365 GA-Ankündigung

In einem umfangreichen Blogbeitrag vom 09. März 2026 hat Microsoft auch das Thema Agent 365 aufgegriffen und die allgemeine Verfügbarkeit zum 01. Mai 2026 angekündigt. Da stellt sich dem geneigten Leser doch die Frage: Agent 365 – Produkt oder Lizenz? Beides, natürlich! Erstens ist es eine Kontrollebene für KI-Agenten, die Unternehmen hilft, KI-Agenten sicher einzusetzen, zu organisieren und zu steuern. Und zweitens hat dieses Produkt nun auch einen Preis und Details zur Lizenzierung bekommen. Aber noch einmal zurück zu Punkt 1, dem Produkt. Agent 365 gibt jedem KI-Agenten eine eigene Microsoft Entra Agent-ID für Identitäts-, Lebenszyklus- und Zugriffsmanagement und ermöglicht es, Agenten im Microsoft 365 Admin Center beobachtbar und verwaltbar zu machen.

Mit Erscheinen von Agent 365 am 1. Mai 2026 wird jedoch nicht die Agent-ID lizenziert, sondern die natürliche Person, der menschliche Nutzer. Der Preis dafür soll 15 $ pro Nutzer und Monat betragen. Alle Agenten, die im Auftrag eines lizenzierten Nutzers handeln, sind abgedeckt, was bedeutet, dass Agenten keine eigene Agent 365- oder Microsoft 365 E7-Lizenz benötigen.

Quelle:https://microsoftpartners.microsoft.com/abs/Blog/?title=Leading%20Frontier%20Transformation%3A%20Microsoft%20365%20E7%20marks%20new%20milestone%20in%20AI-driven%20productivity%20and%20security

Microsoft 365 E7

Nach vielen Spekulationen ist Microsoft 365 E7, auch bekannt als The Frontier Worker Suite, offiziell mit einem GA-Datum am 1. Mai 2026 versehen worden. Microsoft 365 E7 vereint Microsoft 365 E5 für sichere Produktivität, Microsoft Entra Suite für Identitäts- und Zugriffskontrolle, Microsoft 365 Copilot für KI und Microsoft Agent 365 als Kontrollebene zur Steuerung und Skalierung von Agenten. Mit einem monatlichen Standardpreis von 99 US-Dollar sind im Mai drei Aktionen geplant, die mit dem Start zusammenfallen und Rabatte von 10 % bis 20 % bieten. Im Einklang mit den anderen Microsoft 365-Lizenzen wird E7 sowohl mit als auch ohne Teams verfügbar sein.

Der neue Plan Microsoft 365 E7 wird in den CSP-Kanälen zu monatlichen, jährlichen (einjährigen) und dreijährlichen (dreijährigen) Laufzeiten verfügbar sein.

Offiziell verfügbar: Azure Arc Gateway für Kubernetes

AM 3. März 2026 kam die allgemeine Verfügbarkeit von Arc-Gateways für Arc-fähiges Kubernetes. Das bedeutet eine vereinfachte Netzwerkkonfiguration für Arc-fähiges Kubernetes.

https://techcommunity.microsoft.com/blog/azurearcblog/announcing-the-general-availability-of-the-azure-arc-gateway-for-arc-enabled-kub/4498561

Externe MFA

Externe MFA in Microsoft Entra ID für die Integration mit Drittanbieter-MFA ist GA seit 24.3.26.

Externes MFA basiert auf dem OpenID Connect (OIDC)-Standard und ermöglicht es Ihnen, Ihren bevorzugten MFA-Anbieter in Microsoft Entra ID zu integrieren, ohne dabei Sicherheit oder Richtliniendurchsetzung zu opfern.

Externe MFA ersetzt benutzerdefinierte Steuerungen, die am 30. September 2026 eingestellt werden.

https://techcommunity.microsoft.com/blog/microsoft-entra-blog/external-mfa-in-microsoft-entra-id-is-now-generally-available/4488926

Neu für Microsoft 365 Copilot: Flex Routing

Zum 17. April 2026 führt Microsoft Flex Routing (Flexible Inferencing) ein – eine neue Einstellung, die es ermöglicht, dass LLM-Berechnungen bei hoher Auslastung auch außerhalb der EU-Datenregion stattfinden können. Standardmäßig ist Flex Routing deaktiviert, sagt Microsoft! Die LinkedIn Aufregung, die wir erneut lesen, wäre also nicht weiter dramatisch…Wenn da nicht was wäre, was vielleicht wichtig ist.

Flex-Routing ist für Kunden mit einem Registrierungsstandort in einem Land oder einer Region in der EU oder EFTA verfügbar.

https://learn.microsoft.com/de-de/microsoft-365/copilot/copilot-flex-routing

Project Manager Agent is now Planner Agent

Vielleicht ist Ihnen aufgefallen, dass Project Manager Agent in Ihren Planner-Plänen einen neuen Namen sowie ein neues Symbol erhalten hat. Planner Agent verwendet nun das Planner-Symbol als Profilbild und den Floating Action-Button in der unteren rechten Ecke aller Grundpläne. Diese Änderungen sorgen für Konsistenz und Einfachheit – im Einklang mit den Agenten anderer Microsoft 365-Anwendungen, darunter Word, Excel und SharePoint. Planner Agent wird derzeit auch in die Basispläne von Planner für das Web und Planner in Teams ausgerollt. Bei den Premium-Tarifen werden Sie feststellen, dass der Agent das Planner-Symbol verwendet und Ihr KI-Chatfeld das Copilot-Symbol.

Es treten keine funktionalen Veränderungen auf; die Rollout erfolgt automatisch und beinhaltet erweiterte, KI-gesteuerte Aufgaben- und Statusberichtsfunktionen.

Es ist natürlich zu beachten, dass der Zugriff auf Planner Agent und seine KI-gesteuerten Funktionen eine Microsoft 365 Copilot-Lizenz erfordert!

https://techcommunity.microsoft.com/category/planner/blog/plannerblog?apcid=0062abceabb41e58dad13900

Project Plan 5 und Project Online Essentials werden bis zum 1. Mai 2026 aus dem Verkauf eingestellt, wobei Project Online am 30. September 2026 in den Ruhestand geht. Kunden sollten auf unterstützte SKUs wie Planner und Project Plan 3 oder Plan 1 umsteigen, um Störungen zu vermeiden. Es wird keine unmittelbaren Auswirkungen auf den Service geben. Wir nehmen Lizenzupdates vor, um das Planer und die Projekt-SKU-Auswahl zu vereinfachen und sicherzustellen, dass Kunden an die unterstützten Angebote angepasst sind. Diese Änderungen sollen Kunden beim Übergang zu langlebigen SKUs im Rahmen der laufenden Produktlebenszyklusplanung helfen.

https://learn.microsoft.com/purview/ai-m365-copilot#ediscovery-and-ai-interactions

ESU News

Erweiterte Sicherheitsupdates (ESU) verfügbar für Windows 10 Enterprise LTSB 2016, für welches der Support am 13. Oktober 2026 ausläuft.

https://techcommunity.microsoft.com/blog/windows-itpro-blog/plan-for-windows-server-2016-and-windows-10-2016-ltsb-end-of-support/4496136

High Volume Email HVE erreicht General Availability in Exchange Online

Am 1.4.2026 wurde diese Funktion in Exchange Online bereitgestellt. Bitte beachten: gilt nur für interne Empfänger. Die Nutzung wird ab dem 1. Juni 2026 basierend auf der Anzahl der erweiterten E-Mail-Empfänger gemessen, wobei der Preis über Microsoft Commerce auf 42 US-Dollar pro eine Million Empfänger festgesetzt wird (entspricht 0,000042 US-Dollar pro Empfänger).

https://techcommunity.microsoft.com/blog/microsoft_365blog/high-volume-email-is-now-available-in-exchange-online/4505302

Änderungen der Dataverse Kapazität von Dynamics 365 Sales Premium

Microsoft kündigt am 16. März 2026 in einer Ankündigung im Microsoft 365 Admin Center neue Dataverse-Kapazitäten für Dynamics 365 Sales Premium an, die am 15. April 2026 wirksam werden. Es gibt drei Änderungen: Die Standardkapazität der Dataverse-Datenbank steigt von 30 GB auf 45 GB, die angesammelte pro Lizenz erfasste Dataverse-Datenbankkapazität verdoppelt sich von 250 MB auf 500 MB, und die Dataverse-Dateikapazität steigt von 40 GB auf 60 GB.

Quelle: https://admin.cloud.microsoft/?#/MessageCenter/:/messages/MC1253515

Fabric Kapazitätsüberschreitung

Microsoft erweitert Fabric in den kommenden Quartalen gezielt um neue Funktionen für Administration, Governance und Kostenkontrolle. Ein zentrales Highlight ist die geplante Fabric Capacity Overage Billing Funktion (Public Preview ab Q1 2026). Diese ermöglicht es Administratoren, Kapazitätsüberlastungen optional pay as you go abzurechnen, anstatt Workloads zu drosseln – ein wichtiger Schritt zur Sicherstellung geschäftskritischer Prozesse.

Parallel dazu wird die Capacity Metrics App deutlich ausgebaut, um Overage Ereignisse, Kosten, Auslastungstrends und Health Informationen transparenter darzustellen.

Quelle: https://roadmap.fabric.microsoft.com/?product=administration%2Cgovernanceandsecurity

Windows Server 2025 Lizenzleitfaden und FAQs

Es wird einfacher, zumindest für Microsoft. Microsoft veröffentlicht den Windows Server 2025 licensing guidance nun auf einer Website statt, wie bisher, als PDF. Wichtig ist mir nochmals zu betonen, dass es auch für diese Website die übliche Anmerkung gibt, dass der Inhalt ausschließlich Informationszwecken dient.

Die nützlichen FAQs sind jetzt getrennt, nicht mehr auf derselben Website, sondern eingebettet in eine Website mit FAQs, auf der der Windows Server nun einen Abschnitt bekommen hat.

Wir haben aus dem aktuellen Stand jeweils ein PDF des Lizenzierungsleitfadens und der FAQs erstellt abgelegt.

Quellen: https://www.microsoft.com/licensing/guidance/Windows-Server-2025#section-34-309 und https://www.microsoft.com/licensing/faqs/9#76

Office-Server-FAQs

Es gibt eine aktualisierte Reihe von FAQs für Office-Server, die sich auf Exchange Server, SharePoint Server und Skype for Business Server konzentriert. Wenn Sie Antworten zu CALs, Subscription Editions oder Cloud-äquivalenten Nutzungsrechten suchen, ist dies eine praktische Übersicht.

Quelle: https://www.microsoft.com/licensing/faqs/9#33

License Mobility Kundenverifizierungsleitfaden

Wir haben einen neuen Leitfaden zur Kundenverifizierung zur Lizenzmobilität durch Software Assurance entdeckt! Wer sich mit der Eindeutschung des Begriffs schwer tut, bekommt hier nochmals den Originalbegriff "License Mobility Customer Verification Guide“. Microsoft hat den Leitfaden im März 2026 aktualisiert, obwohl das Veröffentlichungsdatum mit dem letzten Mai 2025 übereinstimmt. Die wichtigsten Änderungen sind gekürzte Anweisungen für "Wo das Lizenzverifizierungsformular zu finden ist" und eine Bereinigung der Verweise auf das VLSC-Portal zugunsten des Microsoft 365 Admin Centers.

Obwohl License Mobility durch Software Assurance vom neuesten Anbieter, dem Flexible Virtualisation Benefit, etwas an den Rand gedrängt wurde, ist es kein Fehler, den neuesten Leitfaden verfügbar zu haben.

2026-03-License-Mobility-Customer-Verification-Guide-March-2026.pdf

Software-Abonnements und Lizenzmobilität

Vor einigen Jahren hat Microsoft via CSP die typischen Cloud Subscriptions und den unbefristeten Softwarelizenzen (Perpetual Software) ein drittes Angebot für Kunden zur Seite gestellt, die Server Subscriptions for Azure.

Nutzungsrechte an Windows Server und SQL Server inklusive erforderlicher Zugriffslizenzen für den Windows Server können auf Basis einer Miete lizenziert werden.

Jetzt gibt es von Microsoft eine Ankündigung, dass die Vorteile des CSP-Software-Abonnements ab dem 1. April 2026 vollständig mit Software Assurance gleichwertig sind. Die Nutzungsrechte der Produkte, die aus dem Angebot der Server Subscriptions for Azure genutzt werden, werden gleichgestellt mit den Nutzungsrechten, die ein Kunde in Anspruch nehmen darf, wenn er eine Lizenz mit Software Assurance hat oder er alternativ bereits in einer Software Assurance Verlängerung steckt.

Erweiterte Nutzungsrechte wie Lizenzmobilität (über Software Assurance) sollen nunmehr gleichgeschaltet sein, wie der folgende Artikel beschreibt.

https://learn.microsoft.com/de-de/partner-center/announcements/2026-april#3

Azure Sparplan für Datenbanken

In einem Blogbeitrag vom 18. März 2026 kündigt Microsoft einen neuen Azure Sparplan für Datenbanken an. Auch dieser neue Sparplan ist eine Möglichkeit, sich auf einen bestimmten Ausgabenbetrag pro Stunde zu verpflichten, der Ihnen dann Vorteile für verschiedene Dienste ermöglicht. Im Fall dieses neuen Sparplans handelt es sich natürlich um eine ganze Reihe von Datenbankdiensten, darunter Dinge wie Azure SQL Database und Azure Cosmos DB. Für Kunden, die ihren Azure Plan direkt von Microsoft bezogen haben, kann dieser Sparplan das Azure Management Portal gehandelt werden, ist derzeit aber nur für eine Laufzeit von einem Jahr verfügbar. Kunden, die ihren Azure Plan über ihren CSP-Partner beziehen, können den neuen Sparplan bei ihrem CSP-Partner bestellen und beziehen.

Quellen: https://techcommunity.microsoft.com/blog/finopsblog/announcing-savings-plan-for-databases-flexible-savings-for-modern-evolving-workl/4503107 , und eine nützliche Reihe von FAQs hier: https://azure.microsoft.com/de-de/pricing/offers/savings-plans/#FAQ

Aktualisierungen des Agenten-Pre-Purchase-Plan

Mit dem Microsoft Agent Pre-Purchase Plan, der im November 2025 eingeführt wurde, gibt es eine Azure Reservierung mit der Idee, ein Guthaben für die Nutzung von Microsoft Diensten zu erwerben, die dann über ein definiertes Zeitfenster genutzt werden können.

Man kauft Nutzungseinheiten, wie man auch Prepaid-Karten im Einzelhandel erwerben würde, um damit Musik zu konsumieren, Kleidung zu bestellen oder Kosten für Mobilfunk vorab zu bezahlen.

So bietet Microsoft Sentinel Pre-Purchase Pläne, für die Nutzung oder Copilot Credit Pre-Purchase Pläne für die Nutzung von Copilot an. Letztere können dann aber lediglich im Copilot-Ökosystem genutzt werden.

Mit dem Microsoft Agent Pre-Purchase Plan verfolgt Microsoft die Idee, ein breiteres Spektrum abzudecken. Somit müssen nicht viele unterschiedliche Pläne gekauft werden.

Das Spektrum, welches vom Microsoft Agent Pre-Purchase Plan, abgedeckt wird, ist jetzt noch mal erweitert worden. Bisher im Kontext von Foundry und Copilot Studio nutzbar, können mit diesem Guthaben jetzt auch Fabric Dienste oder Github Copilot Funktionen verrechnet werden.

Hier der Artikel, der die Erweiterung beinhaltet.

https://techcommunity.microsoft.com/blog/finopsblog/microsoft-agent-pre-purchase-plan-one-unified-path-to-scale-ai-agents/4476052

Power Apps Per App User SL kehrt zum CSP zurück

In einem früheren Newsletter hatten wir dieses Thema schon einmal aufgegriffen. In diesem Artikel hatten wir die Mitteilung von Microsoft verarbeitet, dass die Power Apps pro App SKU mit Wirkung zum 2. Januar 2026 von der öffentlichen Preisliste entfernt wurde. Nun teilt Microsoft in einem sehr kurzen Blogbeitrag vom 06. März 2026 mit, dass diese Änderung nicht für CSP-Kanal vorgesehen war, aber ein vorübergehendes Betriebsproblem führte dazu, dass die SKU im März 2026 nicht mehr auf den CSP-Preislisten erschien.

Ab der ersten Aprilwoche wird die Power Apps pro App SKU wieder auf der Preisliste des CSP-Kanals verfügbar sein. Die Informationen zum EA-Vertrag und MPSA-End-of-Sale sind weiterhin gültig.

Den ursprünglichen (aktualisierten!) Artikel finden Sie hier: https://www.microsoft.com/en-us/licensing/news/power-app-per-app-end-of-sale und die Ankündigung zur Wiedereinführung hier: https://microsoftpartners.microsoft.com/abs/Blog/?title=CSP%20Per%20App%20EoS%20Clarification

Copilot rein, Copilot raus … oder?

Es ist gerade mal ein halbes Jahr her, dass Microsoft vollmundig angekündigt hat, Copilot für alle Nutzer:innen in die Welt der Office Apps zu integrieren. Richtig, das galt auch für die Anwender:innen, die keine kostenpflichtige Copilot Lizenz zugewiesen bekommen haben.

Zugegeben, die originalen Artikel im Nachrichtencenter des Microsoft 365 Admin Centers lassen sich aktuell nicht wiederfinden, aber wenn die vielerorts dokumentierten Nachrichten so umgesetzt werden sollten, dann ist mit folgenden Änderungen ab dem 15. April 2026 zu rechnen:

Was passieren kann:

Organisationen mit weniger als 2000 Nutzern Organisationen mit mehr als 2000 Nutzern

Copilot in Word, Excel und PowerPoint bleibt für Copilot Chat ohne Lizenz verfügbar, vorbehaltlich der üblichen Zugriffsrichtlinien Copilot ohne Microsoft 365 Copilot Lizenz nicht mehr direkt in Word, Excel, PowerPoint und OneNote verfügbar

Naja, man könnte meinen, dass eine gewisse Gefahr besteht, die kostenfreie Nutzung aus Unternehmerperspektive für den Moment als „gut genug“ einzuordnen.

Vor dem Hintergrund der großen AI-Welle und auch geprägt von dem neuen Microsoft 365 E7 Angebot mögen die Analysten von Microsoft möglicherweise zur Erkenntnis eines zu großen Umsatzverlustes gekommen sein.

Eine weitere offizielle und nachvollziehbare Publikation zur Sache lässt allerdings noch auf sich warten

News März:

Windows 10 ESU Cloud Managed – Anforderungen geändert

Microsoft reduziert die Anforderungen für die Windows 10 ESU Cloud Managed Lizenz. Diese – 25% günstiger als die „normale“ Windows 10 ESU Lizenz – darf jetzt auch Geräten ohne Windows 10/11 Enterprise zugewiesen werden. Die neuen Anforderungen basieren nur noch auf Intune und Entra ID.

Nachlesbar ist die Änderung in den Produktbestimmungen März 2026.

Es menschelt bei Microsoft – neuer Name für Entra ID Governance

Microsoft Entra ID Governance für externe Identitäten war bis Februar 2026 die Bezeichnung in den Produktbestimmungen. Externe Nutzer können hierüber gezielt mit Identity Governance Funktionen gesteuert werden. Mit März heißt das Produkt Microsoft Entra ID Governance für Gäste. Klingt viel besser. Hätten wir direkt so bezeichnet. Auch das basiert auf den Änderungen im März in den Produktbestimmungen.

Teams Live Events wird eingestellt und Meet bekommt einen neuen Namen

Microsoft Teams Live-Events sowie die zugehörigen Microsoft Graph APIs werden am 30. Juni 2026 eingestellt.

Kunden können bis zum 28. Februar 2027 erstellte Live-Events weiterhin wie geplant durchführen.

Ab dem 3. Februar 2026 können Kunden kein Teams-Live-Event mehr für ein Datum nach dem 30. Juni 2026 planen. Der Nachfolger von Teams Live Events heißt schon länger Teams Town Halls bzw. Teams Versammlungen.

(Auch Viva Engage wird am 15. April 2026 Live-Events, die von Teams Live Events betrieben werden, einstellen.)

https://techcommunity.microsoft.com/blog/microsoftteamsblog/retiring-teams-live-events-the-next-chapter-for-events-at-scale-in-microsoft-tea/4486465

Kunden sollen auf die neu angekündigten Teams-Events (public preview; Fertigstellung bis Mitte Februar 2026 geplant) umsteigen. IT-Administratoren können einschränken, ob ein Organisator ein Webinar erstellen darf.

Um mehr über Teams-Events zu erfahren, lesen Sie bitte die Ankündigung hier: Announcing Teams events

Es geht darum, eine App innerhalb von Teams zu erhalten, mit der Events, welche auch immer, zentral gemanagt werden können. Und die gab es eigentlich schon: unter dem Namen Meet bzw. in einer deutschen Teams-Version: Besprechen.

„Das neue Event-Erstellungserlebnis beschränkt einzelne Funktionen nicht mehr auf einen bestimmten Eventtyp, sondern wird durch einen dynamischen Terminablauf ersetzt, der den Organisatoren mehr Flexibilität gibt, das Eventerlebnis auf bestimmte Zielgruppen und Ziele zuzuschneiden.“

Zu Erinnerung aus letztem Newsletter: Ab dem 1. April 2026, sind Teams-Veranstaltungsfunktionen wie Town Hall und Webinar, einschließlich erweiterter Funktionen, für alle für Teams Enterprise lizenzierten Nutzer verfügbar und benötigen nicht mehr Teams Premium.

Microsoft Places pro space….

Die Kernfunktionen von Microsoft Places werden zum 1. April 2026 erweitert um Places Finder sowie Places Explorer. Teams Premium wird für diese Funktionen nicht mehr erforderlich sein.

Nun kommt eine weitere Änderung hinzu: Ab dem 1. April 2026 wird die Microsoft Places-Lizenz von benutzerbasiert auf space-basiert umgestellt.

Im Admincenter wurde diese Lizenzform im deutschen als „weltraumbasiertes Modell“ übersetzt. Auch schön. Was ist denn aber eine Space-Lizenz?

Es geht um die Verwaltung physischer Arbeitsplätze (Schreibtische, Schreibtischpools und Räume) und die passendere Übersetzung ist „raumbasierte Lizenz“. Erweiterte Funktionen wie Schreibtischreservierungen, automatische Freigaberichtlinien und platzbasierte Analysen erfordern nun eine Shared Space-Lizenz.

Teams Premium-Nutzer behalten die aktuellen Funktionen bis zur Verlängerung und müssen dann auf die Shared Space-Lizenz umsteigen.

https://techcommunity.microsoft.com/blog/microsoftteamsblog/licensing-updates-extend-access-to-advanced-capabilities-in-microsoft-teams-and-/4488312

Microsoft 365 Copilot Business Einführungsangebote

Microsoft hat einige Änderungen an den Einführungsangeboten für Microsoft 365 Copilot vorgenommen.

Änderung zum 5. Februar 2026 Das Limit für die Einlösung des Einführungsangebots einmal pro Kundenmandant wurde entfernt. Ein Kunde darf das Angebot nun mehrfach nutzen, solange der Erwerb der Lizenzen während des aktiven Aktionszeitraums erfolgt. Der Aktionszeitraum wurde bis zum 30. Juni 2026 verlängert.

Zum 01. März 2026 führt Microsoft eine neue Zahlungsoption für Microsoft 365 Copilot Business ein. Monatliche Verpflichtung / Monatliche Abrechnung (M/M) mit 20% Aufschlag.

Vorsicht bei unmanaged disks on Azure

Im Jahr 2017 wurden verwaltete Azure-Datenträger eingeführt. Bereits zum 13. September 2022 hatte Microsoft die Einstellung von nicht verwalteten Datenträgern angekündigt. Nicht verwaltete Datenträger werden nun am 31. März 2026 vollständig eingestellt (verlängert vom 30. September 2025).

Vorsicht ist also geboten, falls unmanaged disks auf Azure IaaS-VMs noch genutzt werden sollten.

https://learn.microsoft.com/de-de/azure/virtual-machines/unmanaged-disks-deprecation

Agents in OneDrive jetzt allgemein verfügbar

Statt Copilot dieselben Fragen über einzelne Dateien hinweg immer wieder neu zu stellen, können Sie jetzt einen Agenten erstellen, der einen gesamten Satz von Dokumenten, Projektplänen, Spezifikationen, Besprechungsnotizen, Recherchen oder Präsentationen versteht und Antworten liefert, die auf Ihren eigenen Inhalten basieren.

Agenten werden direkt in OneDrive als .agent-Dateien gespeichert und benötigen eine Microsoft 365 Copilot-Lizenz.

https://techcommunity.microsoft.com/blog/onedriveblog/agents-in-onedrive-now-generally-available-your-ai-assistant-built-with-your-own/4490929

Bedingter Zugriff für Agentenidentitäten in Microsoft Entra

Entra Agent ID ist global available. Microsoft Entra führt Agentenidentitäten für KI-Systeme ein und erweitert den bedingten Zugriff auf sie, jedoch mit begrenzten Kontrollen im Vergleich zu menschlichen Nutzern. Derzeit erlaubt Conditional Access nur das Blockieren von Agentenidentitäten und die Bewertung des Agentenrisikos während der Token-Erfassung, ohne Unterstützung für MFA, Gerätekonformität oder Sitzungskontrollen. Dies liegt an den maschinengesteuerten Authentifizierungsmethoden der Agenten. Trotz Einschränkungen hilft Conditional Access, kompromittierte Agenten zu verhindern, Aufgabenverteilung durchzusetzen und die KI-Verbreitung zu managen.

https://techcommunity.microsoft.com/blog/coreinfrastructureandsecurityblog/conditional-access-for-agent-identities-in-microsoft-entra/4489915

Dragon Copilot Physician Practice

Microsoft fügt den neuen Dragon Copilot Physician Practice User SL in die Produktbedingungen für Februar 2026 hinzu.

Kunden erhalten damit eine speziell auf Arztpraxen zugeschnittene Lösung, die die vollständige Dragon Copilot Erfahrung bietet, jedoch mit vereinfachter Administration und reduzierten Kosten für kleinere und mittelständische Gesundheitsorganisationen. Dieses Angebot ist auf 100 Lizenzen pro Mandant begrenzt und kann nicht mit den Enterprise Dragon Copilot-Lizenzen bei einem einzelnen Mandanten kombiniert werden.

Quelle: https://learn.microsoft.com/de-de/partner-center/announcements/2026-january#announcing-new-dragon-copilot-physician-practice-offer

Windows 11 Virtual Desktops Licensing Guide

Microsoft hat einen aktualisierten Windows 11 für Virtual Desktops Lizenzierungsleitfaden Stand Februar 2026 veröffentlicht.

Der Schwerpunkt in dieser Ausgabe liegt auf

• Szenario Beschreibungen (Mixed Desktop/Server, BYOD, Externe Benutzer).

• Konkrete Rechte pro Lizenztyp je Virtualisierungsmethode (z. B. Matrix für Windows 365, Azure Infra, AVD, On Prem, Authorized Outsourcer, Listed Provider).

• Die detaillierte Definition und Verwendung von „Authorized Outsourcer“ und „Listed Provider“ im Kontext von Windows 11 Virtualisierung.

Azure Einkaufs- und Lizenzierungsleitfaden

Microsoft hat einen aktualisierten Azure Einkaufs- und Lizenzierungsleitfaden veröffentlicht.

Das Dokument bietet eine umfassende Übersicht über die verschiedenen Möglichkeiten, Azure-Dienste zu erwerben und zu lizenzieren. Es werden die wichtigsten Modelle, deren Vorteile, Kostenstrukturen, Anwendungsfälle und typische Szenarien erläutert.

Das Dokument hilft, das passende Azure-Einkaufsmodell für verschiedene Szenarien und Anforderungen zu wählen – von maximaler Flexibilität bis zu optimalen Rabatten für planbare Workloads. Die Wahl hängt von Nutzungsprofil, Budget und gewünschten Services ab.

Agent Cost Management Whitepaper

Es gibt ein aktualisiertes Whitepaper von Microsoft Stand Februar 2026 zum Thema Agent Cost Management Das Whitepaper ist ein umfassender Leitfaden für das Kostenmanagement von KI-Agenten auf Microsoft-Plattformen. Es gibt gute Informationen zu den verschiedenen Möglichkeiten, Copilot-Credits zu kaufen und einzurichten und unterstützt Unternehmen dabei, Kosten zu schätzen, zu überwachen, zu prognostizieren und aktiv zu steuern – mit besonderem Fokus auf Governance und finanzielle Kontrolle.

Auch der Copilot Studio Licensing Guide wurde aktualisiert.

Microsoft 365 Enterprise Licensing Guide

Microsoft hat einen aktualisierten Microsoft 365 Enterprise Licensing Guide Stand Februar 2026 veröffentlicht.

Bevor man sich dieses Dokument vornimmt, sollte man den Disclaimer beachten. Nicht dass der Disclaimer bei diesem Dokument anders formuliert ist als üblich, aber schon der erste Blick auf den Inhalt hat Irritationen erzeugt.

Die Inhalte sind, nach meiner Einschätzung, nicht sehr gut aufbereitet und mit Fehlern behaftet.

News Februar:

Wieder mal die Preise...Cloud-Konditionen ändern sich

Wie im Intro beschrieben. Die Dynamik der ersten beiden ersten Dezemberwochen kann in puncto Subscription Preise kaum getoppt werden.

In der ersten Woche kam die Ankündigung, dass zwei Hände voll Produkte eine Preiserhöhung erfahren werden. Darunter finden sich die gängigen Bundles wie Microsoft 365 E3 oder E5, Firstline Worker Pakete und auch Business Subscription werden betroffen sein. Die Aufschläge greifen ab Juli 2026.

Was alle Preise der Microsoft Cloud Subcriptions gemeinsam haben ist, dass diese ab diesem Monat günstiger werden. Die Euro-Preisliste ändert sich. Gut sieben Prozent Veränderung sehen wir. Und jetzt der Knaller: Es wird günstiger.

https://news.microsoft.com/source/2025/12/11/local-currency-price-adjustments-for-microsofts-commercial-cloud-2/

Microsoft 365 Local global available

In unserem Newsletter vom November 2025 haben wir es vorgestellt. Die Idee, Microsoft 365 souverän zu betreiben. Unter dem Namen Microsoft 365 Local hat Microsoft die Dienste angekündigt, ohne ganz genau zu sagen, was enthalten sein wird. Z.B. die Frage nach Teams oder weiteren Apps wie Bookings, Planer oder OneDrive. Microsoft 365 Local adressiert Anforderungen an Datenhoheit, Compliance und nationale Sicherheitsauflagen, so hieß es. Nun ist Microsoft 365 Local also offiziell verfügbar. Aber was heißt das? Naja, wie erwartet: Exchange Server, SharePoint Server und Skype for Business Server laufen auf Azure Local. Alle Hosts und virtuellen Maschinen (VMs) sind direkt Arc-fähig. Und damit ist auch klar: Kein Teams, kein Planner, kein Bookings, ich sehe nicht mal ein Entra ID geschweige denn Conditional Access oder Phishing-resistent MFA oder AIP….

https://techcommunity.microsoft.com/blog/azurearcblog/microsoft-365-local-is-generally-available/4470170

Teams und Places – Lizenzänderungen

Am 1. April 2026 kommen einige Lizenzänderungen zu bestehenden Funktionen in Teams und Places.

Zur Erinnerung: Wenn Sie eine Microsoft 365 Business Basic/Standard/Premium-, Office 365 F3/E1/E3/E5- oder Microsoft 365 F3/E3/E5-Lizenz zusammen mit Microsoft Teams haben, haben Sie Zugriff auf die Kernfunktionen von Microsoft Places.

Ab 1.4.26 wandern Places Finder und Places Explorer in diese Kernfunktionen. Zuvor waren sie Bestandteil von Teams Premium.

Teams Town Hall und Teams Webinars sowie Immersive Events waren bislang in Teams Premium enthalten. Sie wandern in Teams Enterprise, einschließlich Enterprise Content Delivery Network (eCDN) und mehr.

Alle Nutzer mit einer Teams Enterprise-Lizenz werden bald Veranstaltungen für bis zu 3.000 Teilnehmer mit allen Teams Town Hall- und Webinar-Funktionen ausrichten können.

Neue Teams Attendee Capacity Packs ermöglichen es Kunden, ein Teams Town Hall oder Teams Webinar von 10.000 bis zu 100.000 Teilnehmern zu skalieren.

Außerdem gibt es eine Umbenennung der Teams Shared Device-Lizenz in Teams Shared Space.

Aus diesen Änderungen ergeben sich neue Übersichtsfolien, die wir im Webinar heute vorstellen.

https://techcommunity.microsoft.com/blog/microsoftteamsblog/licensing-updates-extend-access-to-advanced-capabilities-in-microsoft-teams-and-/4488312

Microsoft Defender Experts

In den Produktbestimmungen vom Januar 2026 taucht plötzlich ein neuer Eintrag auf. Microsoft hat die Microsoft Defender Experts Suite eingeführt. Was kann man sich darunter vorstellen? Laut Beschreibung von Microsoft handelt es sich hierbei um einen Managed Extended Detection and Response (MXDR)-Dienst, der Unternehmen mit Microsofts eigenen Sicherheitsteams verbindet, um deren Cybersicherheitsbedürfnisse zu erfüllen. Hört sich sehr spannend an und dieser Dienst könnte sicherlich das Portfolio mancher Kunden ergänzen. Die Hürde dabei ist, die Suite ist ausschließlich über EA/EAS verfügbar und natürlich gibt es auch lizenzrechtliche Voraussetzungen für den Bezug der Dienste.

Wer sich für diesen neuen Service und die lizenzrechtlichen Voraussetzungen interessiert, findet hier weitere Informationen https://www.microsoft.com/licensing/terms/productoffering/MicrosoftDefenderExperts/EAEAS, https://www.microsoft.com/licensing/terms/product/Promotions/EAEAS

Exchange Web Services Update für Kiosk und Frontline Nutzer

In einem aktualisierten Blogbeitrag vom 02. Dezember 2025 geht Microsoft auf das Thema Deaktivierung von EWS für nichtlizenzierte Nutzer ein.

Exchange Web Services (EWS) ist eine altbewährte Microsoft-API, die es Softwareanwendungen ermöglicht, auf Exchange-Postfächer zuzugreifen und mit ihnen zu interagieren. Bereits im September 2023 kündigte Microsoft an, dass EWS im Oktober 2026 in Exchange Online deaktiviert wird, und riet Entwicklern, auf Microsoft Graph umzusteigen. Nun hat Microsoft angekündigt, dass der EWS-Zugang ab dem 1. Juli 2026 für alle Postfächer ohne EWS-Recht gesperrt wird. Der Hintergrund ist, dass die Nutzer der Lizenzen für Exchange Online Kiosk, Microsoft 365 F3 und Office 365 F3 und Microsoft 365 F1 und Office 365 F1 keine EWS-Rechte enthalten, diese Beschränkungen aber nie durchgesetzt wurden. Mit dieser Änderung wird der EWS-Zugang für Nutzer mit nur diesen Lizenztypen blockiert.

Quelle: https://techcommunity.microsoft.com/blog/exchange/update-to-ews-access-for-kiosk--frontline-worker-licensed-users/4474299

BizTalk hat ein Ende

BizTalk Server 2020 wird die letzte Version von BizTalk Server sein.

Microsoft hat angekündigt, dass BizTalk Server 2020 die letzte Version seines 25 Jahren alten Geschäftsprozess-Integrationsprodukts ist. Azure Logic Apps wird als Nachfolger positioniert. Genaue Daten zum Lebenszyklus finden sich hier: https://techcommunity.microsoft.com/blog/integrationsonazureblog/microsoft-biztalk-server-product-lifecycle-update/4478559

Sway Desktop-App wird am 1. Juni 2026 eingestellt

Die Windows-Desktop-App Sway wird am 1. Juni 2026 eingestellt. Nutzer sollten auf die Webversion unter sway.cloud.microsoft umsteigen, die alle Funktionen und Inhalte beibehält.

Power Apps per App wird eingestellt

Ab dem 2. Januar 2026 ist die Power Apps pro App SKU nicht mehr für Neukunden erhältlich.

Bestehende Kunden können ihre Pläne auch nach Ablauf ihres aktuellen Vertrags weiter nutzen und verlängern.

Der Fokus von Microsoft liegt auf Power Apps Premium oder den PAYG per App Plänen über Azure.

https://www.microsoft.com/en-us/licensing/news/power-app-per-app-end-of-sale

Entra ID P2 und Defender für Endpoint P2 als Add-On

Welche Möglichkeiten hatten Kunden bisher, die mehr Schutz und Sicherheit für die Entra ID-Identitäten haben wollten, also die Sicherheitsfunktionen eines Entra ID P2-Planes? Sie konnten den Plan als eigenständige Lizenz, im Rahmen einer Defender-Suite oder der EMS E5 erwerben. Ähnlich war es im Bereich der Endpunktsicherheit mit dem Defender für Endpoint P2.

Das hat aber nun ein Ende. Denn Microsoft bietet die Produkte Entra ID P2 und Defender für Endpoint P2 jetzt über CSP für bestehende Microsoft 365 E3-Kunden als inkrementelle, programmatische Step-up-Lizenzen an. Dieses Preismodell, das zuvor nur über EA- und MCA-E-Verträge verfügbar war, ist nun auch über CSP verfügbar.

https://learn.microsoft.com/en-us/partner-center/announcements/2026-january#unlock-new-security-revenue-with-csp-addons

Neue Azure Arc Richtlinie für die Automatisierung der Aktivierung der SA-Vorteile

Azure Arc ist ein sehr interessantes Tool und bietet sehr viele Möglichkeiten, in einer zentralen Konsole die unterschiedlichsten Workloads zu verwalten. Im November 2024 stellte Microsoft eine Reihe von Serververwaltungsfunktionen für berechtigte Kunden kostenlos zur Verfügung, die Windows Server auf mit Azure Arc verbundenen Serverinstanzen ausführen. Ich möchte an dieser Stelle nochmals darauf hinweisen, dass die Server natürlich nicht auf der Microsoft Azure Plattform in der Cloud ausgeführt werden müssen.

Wenn Kunden einen Windows Server mit nutzungsabhängiger Zahlweise (Pay-as-You-Go) betreiben oder dieser mit Lizenzen mit aktiver Software Assurance oder Software-Abonnements abgedeckt ist, sind Dienste wie Azure Update Manager, Best Practice Assessment, Change Tracking und Inventory sowie Machine Configuration kostenlos enthalten. Bisher musste man einzelne berechtigte Server identifizieren und dann die Vorteile manuell aktivieren, um zu bestätigen, dass man über die korrekten Lizenzen verfügt.

Jetzt gibt es eine neue Azure-Richtlinie, mit der man die Azure-Arc-Umgebung kontinuierlich überwachen und den Lizenzstatus der Windows Server verwalten kann. Die Richtlinie stellt sicher, dass Arc-fähige Windows-Server korrekt lizenziert sind. Über eine Sanierungsrichtlinie kann der Administrator dann die Maschinen und die damit verbundenen Dienste aktivieren.

Quelle: https://techcommunity.microsoft.com/blog/coreinfrastructureandsecurityblog/automating-windows-server-licensing-benefits-with-azure-arc-policy/4469345

Die nächste Version von Azure DevOps Server ist GA

In einem Blogbeitrag vom 09. Dezember 2025 kündigt Microsoft an, dass die nächste Version von Azure DevOps Server nun allgemein verfügbar ist. Das Produkt bietet DevOps-Fähigkeiten auf Unternehmensniveau für Organisationen, die selbstgehostete Lösungen bevorzugen.

Neu ist, dass das Produkt auf die Modern Lifecycle Policy übertragen wurde. Das bedeutet, dass Kunden, die mit Updates auf dem neuesten Stand bleiben und Wartungs- und Systemanforderungen erfüllen, regelmäßig Sicherheits- und Funktionsupdates erhalten.

Quelle: https://devblogs.microsoft.com/devops/announcing-azure-devops-server-general-availability/

Neuer COCP-Prozess im Enterprise Agreement

Und noch eine Neuerung für Kunden eines Enterprise Agreement-Vertrages. EA-Kunden können nun Change-of-Channel-Partner-(COCP)-Anfragen direkt über das Microsoft 365 Admin Center oder das Azure Management Portal einreichen, anstatt dass Partner den Prozess einleiten. Der benannte neue Kanalpartner sieht eingehende COCP-Anfragen in Volume Licensing Central und muss jede Anfrage manuell annehmen oder ablehnen.

Leitlinien für Partner finden Sie hier: https://learn.microsoft.com/de-de/volume-licensing-central/contractsworkspace/cocp-vlc

Kundenressourcen für das Azure Management Portal hier: https://learn.microsoft.com/de-de/azure/cost-management-billing/manage/change-of-channel-partner

Microsoft 365 Admin Center hier: https://learn.microsoft.com/de-de/microsoft-365/commerce/licenses/change-of-vl-partner-request?view=o365-worldwide

Einführung der erweiterten Servicebedingungen (EST) in CSP

Die Erweiterten Servicebedingungen (Extended Service Terms – EST) sind eine neue Option im CSP Programm, die es Kunden ermöglicht, am Ende der Laufzeit eines Abonnements mehr Flexibilität zu erhalten. Damit ersetzt Microsoft die bisher kostenlose 30 tägige Nachfrist („Grace Period“), die ab 1. April 2026 entfällt.

EST wurde entwickelt für Kunden, die mehr Zeit benötigen, um zu entscheiden, ob ein Abonnement verlängert, geändert oder gekündigt werden soll.

EST kann nur aktiv genutzt werden, wenn der Kunde bzw. sein Partner eine klare Aktion auswählen – eine automatische, kostenfreie Nachfrist gibt es künftig nicht mehr.

EST kostet bei einem Abo mit monatlicher Laufzeit Monatliche Laufzeit + 3 % Aufpreis und wenn keine monatliche Version des lizenzierten Produktes existiert, 23 % Aufpreis.

Anthropic Modelle im Copilot

Anthropic Modelle werden ab dem 7. Januar 2026 in vielen Microsoft 365 Copilot-Erlebnissen standardmäßig aktiviert, wobei Anthropic als Microsoft-Subprozessor unter den Datenschutzbedingungen von Microsoft integriert ist. Administratoren können sich abmelden, und die Standardeinstellung variiert je nach Region und Cloud-Typ.

https://support.microsoft.com/de-de/topic/verwenden-von-claude-mit-researcher-in-microsoft-365-copilot-23e2503b-d73e-4abb-902d-b9814205a38a

Änderungen bei der Microsoft Intune Suite

In den letzten drei Jahren hat Microsoft mehrere Endpunktmanagement-Lösungen in der Microsoft Intune Suite vereint. Einige der Funktionen wandern nun, um die Zero-Trust-Position zu stärken, aus der Microsoft Intune Suite in Microsoft 365 E3 und Microsoft 365 E5 bzw. EMS E3 und E5. In Q3 2026 Kalenderjahr wird dies passieren und wir werden natürlich zeitnah alle Übersichten anpassen!

https://techcommunity.microsoft.com/blog/microsoftintuneblog/microsoft-365-adds-advanced-microsoft-intune-solutions-at-scale/4474272

Microsoft Defender for Office 365 Zero-hour auto-purge (ZAP) für Teams

Wie im letzten Newsletter schon geschrieben, aber noch nicht ganz sicher. Jetzt ist klar: ZAP für Teams wandert von MDO P2 in P1.

ZAP ist prinzipiell auch in EXO P1 enthalten und kann dort ausgelieferte E-Mail im Verdachtsfall unschädlich machen. Ab dem 6. Januar 2026 wird Zero-Hour Auto-Purge (ZAP) – eine Funktion, die bösartige Nachrichten aus internen Microsoft Teams-Chats und -Kanälen in die Admin-Quarantäne überträgt – ist nun standardmäßig für Microsoft Defender für Office 365 Plan 1 aktiviert. Diese Verbesserung hilft, Ihre Organisation zu schützen, indem Phishing- oder Malware-URLs aus Teams-Konversationen entfernt und in die Admin-Quarantäne im Microsoft 365 Security Portal gestellt werden.

Der Microsoft Defender für Office 365 Plan 1 ermöglicht es Nutzern nun verdächtige Teams-Nachrichten als Sicherheitsrisiken oder Fehlalarme zu melden.

Berichte erscheinen im Defender-Portal, mit Opt-in-Einstellungen und automatischen Teams-Admin-Schaltern.

Immersive Events in Microsoft Teams sind nun generally available

Der Nachfolger von Mesh ist seit 1.12.25 GA. (Mesh ist bereits im Ruhezustand seit 1. Dezember 2025)

Mit immersiven Events können maßgeschneiderte 3D-Umgebungen erschaffen werden, in denen Teilnehmer als Avatare zusammenkommen. Da immersive Events direkt in Teams integriert sind, können Sie immersive Erlebnisse planen, verwalten und hosten – mit den vertrauten Werkzeugen, die Sie bereits kennen – Ihrem Teams-Kalender, Chat und Kollaborationsfunktionen. Die Brille, die für ein volles 360° VR nutzbar ist, ist die Meta Quest.

Die Erstellung und Durchführung immersiver Events in Teams erfordert eine Teams Premium-Lizenz. Die Teilnahme nur Teams.

Beine haben sie noch immer nicht.

https://techcommunity.microsoft.com/blog/microsoftteamsblog/immersive-events-in-microsoft-teams-now-generally-available/4468628 und https://www.microsoft.com/en-us/microsoft-teams/immersive